Von 1981 bis 1992 war ich als Angestellte beschäftigt und hatte zeitweise Führungsverantwortung für 25 Mitarbeiter.
Ich habe noch nie in meinem Leben sooo viele Memos geschrieben und in Meetings teilnehmen dürfen wie in dieser Zeit.
Es waren zu viele. Wir haben nichts gemacht. Nur geredet und beschlossen um dann wieder zu reden und zu beschliessen, dass wir diesmal aber das, was wir ja eigentlich bereits beschlossen haben aber doch bitte auch umsetzen.
Es war anstrengend und nix für mich.
Also beschloß ich, mich selbstständig zu machen und es war eine bis heute richtige Entscheidung. Als Freelancer bin ich zuerst einmal mein eigener Chef.
Selbstständig sein ist eine Herausforderung. Es befähigt jeden Freelancer entscheidungsfähig und verantwortungsbewusst zu sein. Ich durfte lernen mutig zu sein, sozial, teamfähig, zu führen, quer zu denken, mit zu denken, zuzuhören, zu delegieren, Qualität zu definieren, zu motivieren, Netzwerke aufzubauen, zu kooperieren, Kultur zu schaffen und Visionen zu entwickeln, zu artikulieren und vor allem dann auch umzusetzen!
Wir realisieren schnell mal eine Idee und das können wir nur, weil wir selbstständig sind und uns die Zeit auch für diese Momente nehmen..
Es gibt viele Projekte, die faszinieren, die kann man nicht allein, oder zu zweit, oder zu dritt bewältigen. Insofern freue ich mich über jeden Menschen, der meine Unterstützung bei der Realisation seiner Visionen (vorausgesetzt ich erkenne ebenfalls einen Sinn darin) nutzen darf und kann. Umgekehrt begrüsse ich jeden Menschen, der mit mir ein Stück meines Weges gehen und mich unterstützen möchte.
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